Aufnahmemodi LP, SP, DVCam, XP
Die meisten Camcorder erlauben es, zwischen verschiedenen Aufnahmevarianten zu wählen. Das bedeutet nicht, dass die Bilder langsamer laufen, hier geht es darum, Platz auf dem Speichermedium zu sparen. Das geschieht dadurch, dass die Bilder stärker komprimiert (mehr dazu im Abschnitt «Hintergrund: Codecs») werden. Bei Speichermedien, wie einer Speicherkarte oder einer Festplatte müssen weniger Daten abgespeichert werden. Bei einem Kassettensystem läuft das DV-Band langsamer. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Varianten, bei denen die Aufnahmequalität höher als bei der Normaleinstellung ist. Hier fallen mehr Bilddaten an, aber dafür ist die Qualität besser. Grundsätzlich kann man sich merken: Je kürzer die Aufnahmezeit auf einem Medium ist, desto höher die Qualität. Je länger man auf ein Medium aufzeichnen kann, desto schlechter wird die Qualität.

DV und HDV Camcorder mit verschiedenen Aufnahmemodi
Tipp: Aufnahmemodi
Die Speichermedien, egal ob Festplatte, Speicherkarte oder Kassette sind mittlerweile so günstig geworden, dass man ohne Probleme ein paar Speichermedien extra «für alle Fälle» mit auf den Dreh nehmen sollte. Es ist immer ratsam, die bestmögliche Qualität (=kürzeste Aufnahmezeit) der Kamera zu nutzen, denn nur so ist das gedrehte Material später universell einsetzbar. Oft kann man es ja noch gar nicht absehen, wofür das Material später einmal genutzt wird. Stellen Sie sich vor, Sie hätten vor ein paar Monaten ein Video für das Internet (z.B. youtube.de ) drehen. Die Qualität ist ja nicht so wichig, mag man denken. Doch seit einiger Zeit zeigt youtube sogar HD Videos an. Schon ist Ihre gedrehte Qualität nicht mehr gut genug. Also: Immer in optimaler Qualität drehen und speichern.

