Camcorder System: Analog (HI8, Video8, VHS-C, VHS)
Haben Sie noch eine alte Kamera auf dem Dachboden oder im Schrank gefunden, die noch analog funktioniert? Dann halten Sie jetzt einen Technik-Dinosaurier in der Hand. Soll heissen: Die analogen Systeme sollten Sie getrost aussterben lassen, denn damit lohnt es sich einfach nicht, schöne Erinnerungen und große Ereignisse zu drehen. Doch zum üben mit der Kamera, kann man den alten Gefährten noch einmal entstauben.
Vorteile:
Vielleicht können Sie dieses System zum üben nutzen, ohne eine Kamera neu kaufen zu müssen.
Nachteile:
Die Bildauflösung ist zu schlecht, die Automatik (Fokus, Blende, Weißabgleich) oft zu langsam und zu ungenau. Das Band ist analog, somit entstehen Verluste beim Kopieren. Es bereitet Probleme, die Filme in den PC einzulesen, einige Schnittprogramme akzeptieren keine analogen Bilder. Die Kameras sind meist größer als digitale Camcorder und der Ton hört sich bei analogen Geräten oft schlecht an.
Fazit:
Analoge Systeme werden heute praktisch nicht mehr verkauft – und das ist auch gut so. Vor einigen Jahren waren sie die Systeme für den Hobbyfilmer. Heutzutage entspricht die Bildqualität nicht mehr dem Standard. Wer sich eine Kamera anschaffen möchte, der sollte besser ein paar Euro mehr in ein digitales System investieren.



Hallo,
Ihrer Aussage zu analogen Videocamcordern kann ich nicht zustimmen. Meine
Metz CB23, die ich nur für meine Urlaubsfilme benutze, bringt auch bei Überspielung auf den PC via Pinnacle-Schnitkarte und -Programm für meine
Ansprüche hervorragende Ergebnisse. Insbesondere muß ich die Tonqualität
auch bei Aufnahmen von Konzerten loben. Wenn ich gleiche Ergebnisse mit
neuesten Kameras erreichen wollte müsste ich schon mindestens 500 bis
800 € investieren. Wer als Rentner kann das schon. Also, nicht immer auf
die “alte” Technik herablassend schauen. Sie war schließlich auch einmal das
non plus ultra für viele!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Gerhard