Bildstabilisator (SIS, Super SteadyShot, DIS)
Je kleiner ein Camcorder, desto leichter wackelt er auch. Er liefert in der Hand einfach nicht die nötige Stabilität, um ihn ruhig zu halten. Leider erkennt der Zuschauer einen Hobbyfilm schnell, wenn die Bilder wackeln. Doch es gibt ein paar Tricks, um dem entgegenzuwirken. Die Hersteller haben das Problem erkannt und ihre Kameras mit Bildstabilisatoren ausgestattet. Man unterscheidet hier zwischen optischen und digitalen Bildstabilisatoren. Bei dem optischen Bildstabilisator fangen spezielle Linsen im Objektiv kleine Wackler auf. Das funktioniert bis zu einem gewissen Grad gut und der optische Stabilisator geht nicht auf Kosten der Bildqualität. Leider kostet dieses System viel Geld. Der digitale Stabilisator ist preisgünstiger als der Optische. Hier wird ein Teil des Chips (CCDs oder CMOS) reserviert. Die Kamera-Software zoomt praktisch etwas in das Bild hinein. Wenn jetzt gewackelt wird, hat die Camcorder-Software um das gezeigte Bild herum noch etwas Material, mit dem sie ausgleichen kann. Das verschlechtert die Bilder etwas, da nicht der volle Chip genutzt werden kann.

Der digitale Bildstabilisator ist günstiger, aber auch schlechter als der Optische.
Tipp: Bildstabilisator
Es kann Probleme geben, wenn Sie bei eingeschaltetem digitalen Bildstabilisator einen Schwenk mit der Kamera machen. Dabei kann es zu leichtem Ruckeln kommen. Kommen Sie ohne den digitalen Bildstabilisator aus, dann schalten Sie ihn ab. Mit dem optischen Bildstabilisator werden Sie weniger Probleme haben.

