Das Seitenverhältnis (aspect ratio)

Montag, Juni 15, 2009
By Felix
Dies ist Thema Nummer 35 von 57 des Buches Selbstgedrehte Videos

In dem Buch Selbstgedrehte Videos vor- und zurückblättern «Aufnahmemodi LP, SP, DVCam, XPDie Kamera als Player»

Wenn Sie einen Kinofilm auf einem Fernseher anschauen, sind Ihnen vielleicht die schwarzen «Kinobalken» schon einmal aufgefallen, die sich oben und unten am Bild befinden.
Dies kann man immer wieder bei dem klassischen Fernseher beobachten.

Seitenverhältnis 16:9 auf 4:3 (Kinobalken)

Seitenverhältnis 16:9 auf 4:3 (Kinobalken)

Der Grund für diese Kinobalken: das Seitenverhältnis. Bei den älteren Geräten ist es 4:3 (fast rechteckig), während die neueren Flachbildschirme meist 16:9 (eher breit) unterstützten.

Seitenverhältnis 4:3 (sprich: vier zu drei)

Seitenverhältnis 4:3 (sprich: vier zu drei)

Diese beiden Werte sind auch wichtig für den Hobbyfilmer, denn die neueren Camcorder unterstützen meistens das moderne 16:9 Format. In der Praxis bedeutet 16:9 im Vergleich mit 4:3 einen breiteren Bildausschnitt und damit ganz andere Möglichkeiten, was das Bild anbetrifft. Das menschliche Blickfeld entspricht eher 16:9 als 4:3, weshalb viele Leute den aspect ratio von 16:9 als angenehmer empfinden.

Seitenverhältnis 16:9

Seitenverhältnis 16:9

HD: Immer 16:9

Auch ich drehe mittlerweile fast nur noch in 16:9, es macht einfach mehr Spass und die Bilder wirken irgendwie hochwertiger. Wenn Sie also eine neue Kamera kaufen möchten, bedenken Sie auch die Möglichkeit, in 16:9 drehen zu können. Mittlerweile senden immer mehr TV-Stationen in 16:9. Was sicherlich auch daran liegt, dass neuere TV-Geräte oft 16:9 Bildschirme sind. Übrigens: Wer in HD drehen möchte, hat hier keine Wahl: HD kann man nur im Seitenverhältnis 16:9 drehen.

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