Die 5-Shot-Theorie

Freitag, Oktober 30, 2009
By Felix
Dies ist Thema Nummer 49 von 57 des Buches Selbstgedrehte Videos

In dem Buch Selbstgedrehte Videos vor- und zurückblättern «Übung: KameraperspektivenBilder schnittfertig drehen»

Die Einstellungsgrößen sind ein wichtiges Werkzeug. Doch oft bereiten sie zum Anfang Schwierigkeiten. Wann soll man zum Beispiel welche Einstellung nehmen, damit später alles im Schnitt aneinander passt? Dafür gibt es eine Art Rezept: Die 5-Shot-Theorie. Der US-Amerikaner Michael Rosenblum hat diese Art des Drehens für TV-Videojournalisten entwickelt. Sie lässt sich auch für den Hobbybereich nutzen. Die Theorie besagt, dass man eine Szene bildlich auflösen kann. Dazu dreht man fünf fest vorgegebene Einstellungen in folgender Reihenfolge.

  1. Totale
  2. Detail
  3. Nahaufnahme
  4. Overshoulder («über die Schulter blicken»)
  5. Halbnah
Die 5 shot Theorie

Die 5 shot Theorie

Als Beispiel nehmen wir wieder die Hochzeit. Die Braut muss ihr Kleid noch kurz ausbessern, weil eine Naht geplatzt ist. Wenn man sich an diesen Plan hält, passen die Bilder im Schnitt problemlos zusammen. In der Realität werden Sie es nicht immer schaffen, alle fünf Einstellungen zu drehen. Drei reichen aber meistens. Wenn Sie einen ganzen Film auf diese Weise erstellen, kann er allerdings schnell langweilig werden. Sie werden aber mit ein wenig Übung weniger 5-Shots drehen und dafür die Häufigkeit der einzelnen Perspektiven selbst wählen. Für den Anfang ist es jedoch ein gutes System, Sie ändern so ständig die Einstellungsgrößen.

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Ein Kommentar to “Die 5-Shot-Theorie”

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