Die Blende (Iris/Exposure)
Die Blende wird im englischen Iris genannt. Sie hat auch eine Menge mit der Iris unserer Augen zu tun, denn das Prinzip ist gleich. Trifft viel Licht ins Auge, verengt sich die Pupille und lässt wenig Licht durch. Wird es dunkler, weitet sich die Pupille und mehr Licht dringt ins Auge. So funktioniert auch die Blende der Kamera. Ist die Blende zu weit geöffnet (kleiner Zahlenwert), kommt viel Licht in die Kamera, das Bild wird zu hell.

Ist die Blende zu weit geöffnet, wird das Bild zu hell
Ist die Blende zu weit geschlossen (großer Zahlenwert), kommt kaum noch Licht in die Kamera, das Bild wird zu dunkel. Normalerweise entscheidet die Kamera mit der Automatik selbstständig, wie weit sich die Blende öffnen muss. Doch in vielen Situationen klappt das nicht.

Ist die Blende zu weit geschlossen, wird das Bild zu dunkel.
Die Automatik stellt die Helligkeit so ein, dass nichts im Bild zu hell erscheint. Das, was wir eigentlich sehen wollen, gerät dadurch zu dunkel.

Ist die Blende richtig eingestellt, ist das bild gleichmässig bleichtet
Wenn Sie Menschen filmen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie versuchen das ungünstige Licht zu vermeiden und bitten die Person, sich woanders hinzustellen, oder Sie drehen die Blende so weit auf, dass das Objekt, das Sie interessiert, die richtige Helligkeit besitzt. Im Beispielbild wäre der Hintergrund dann aber komplett weiß überstrahlt.
Camcorder Tutorial Blende
Doch was tut man, wenn zum Beispiel der Kuss des Hochzeitspaares vor einem hellen Kirchenfenster stattfindet? Letzte Chance: Kopflicht an, um die Gesichter ein wenig aufzuhellen und dann die Blende so weit öffnen, dass man die Gesichter sieht. Und hoffen, nicht zu viel zu stören. Viel Glück.


[...] muss man sich prinzipiell um gar nichts kümmern, denn die FT1 stellt alles automatisch ein: Fokus, Blende, Tonlautstärke, Shutter. Man muss/kann sich um nichts kümmern. Bei der Größe würde das auch [...]