Digitale Effekte und Fade
Viele Kameras sind mittlerweile mit mehreren Digitaleffekten ausgestattet, zum Beispiel mit Schwarzweiß-Aufnahmen, Sepia (also ein vergilbtes, auf alt getrimmtes Bild), mit Stroboeffekten oder dem bekannten schwarzen 16:9-Filmbalken. Nahezu alle Kameras besitzen eine Fade-Funktion, die das Bild langsam bis zum Schwarzbild abdunkelt oder aus dem Schwarzbild ins Bild einblendet. Wollen Sie den Film irgendwann noch schneiden, vergessen Sie all diese Effekte. Sie können diese später beim Schnitt viel besser und genauer mit der Software erledigen. Wenn Sie den Film nicht schneiden und zum Beispiel direkt auf DVD aufzeichnen, dann setzen Sie diese Effekte sparsam ein. Den Zuschauer stören sie meist. Und bedenken Sie, dass der Effekt mit aufgezeichnet wird, wenn man ihn an der Kamera einstellt. Er lässt sich dann nicht mehr widerrufen. Den Fade-Effekt sollten Sie nur nutzen, wenn Sie eine Zeitspanne zwischen zwei Bildern zeigen möchten.

Ohne Digitaleffekt: Ein gelbes Rapsfeld

Digitaleffekt Sepia
Beispiel:
Sie drehen einen Mann abends beim Bier trinken, dann fade out ins Schwarz. Danach fade in aus dem Schwarz ins Bild, man sieht den Biertrinker, wie er auf dem Bett sitzt und einen ordentlichen Kater hat. Der Zuschauer denkt: Aha, das ist der nächste Morgen — der arme Kerl.
Weitere Infos zu Camcorder mit Digitaleffekten gibt es bei Camcorder Heaven.

