Gänge mit der Kamera

Sonntag, September 20, 2009
By Felix
Dies ist Thema Nummer 46 von 57 des Buches Selbstgedrehte Videos

In dem Buch Selbstgedrehte Videos vor- und zurückblättern «Die Kamerahöhe (Kameraperspektiven)Kameraschwenks»

Egal aus welcher Perspektive, manchmal kommt man nicht darum herum, sich während der Aufnahme zu bewegen. Leider wackeln die Bilder, wenn man geht. Das liegt daran, dass wir beim Gehen die Höhe verändern, wenn wir von einem Bein zum anderen wechseln. Das Gehirn gleicht das aus, wir merken das nicht. Das kann eine Kamera natürlich nicht. Um das Wackeln zu minimieren, laufen Sie nicht zu schnell und gehen Sie leicht in die Knie. Versuchen Sie so, das Auf und Ab beim Gehen auszugleichen. Das strengt allerdings an und bedarf einiger Übung.
Speziell hierfür bietet die Industrie einige Möglichkeiten an. Die simpelste Variante ist, solche Gänge zu vermeiden. Wenn dies nicht möglich ist, nehmen Sie das Stativ (ein Einbeinstativ eignet sich hier gut). Halten Sie dieses Stativ in einer Hand und versuchen Sie beim Gehen etwas in die Knie zu gehen und die Auf- und Abbewegung beim gehen auszugleichen mit dem Arm. Dies ist sehr anstrengend und wird daher nur wenig von Frauen eingesetzt. Man kann aufgrund des Kameragewichtes und des Beugewinkels des Armes auch keine langen Gänge auf diese Weise machen.
Einbeinstativ für Gänge

Es gibt spezielle Geräte, für diese Art des Drehens noch ruhigere Bilder liefern sollen. Ein Beispiel ist das Modo Steady 585.
Wer komplett ruhige Bilder haben möchte, benötigt ein professionelles Stabilisationssystem (z.B. Sachtler Artemis), mit eigener Weste und Federarm. Damit lassen sich dann sogar beim laufen ruhige Bilder drehen.

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