Kameraschwenks

Samstag, Oktober 10, 2009
By Felix
Dies ist Thema Nummer 47 von 57 des Buches Selbstgedrehte Videos

In dem Buch Selbstgedrehte Videos vor- und zurückblättern «Gänge mit der KameraÜbung: Kameraperspektiven»

Die Kinder toben auf der Spielwiese, Ihr Hund läuft am Strand entlang oder Ihr bester Kumpel bewältigt seinen ersten Marathon. Es gibt viele Situationen, in denen Sie die Kamera nicht auf dem Stativ lassen können, wenn Sie etwas verfolgen. In solchen Fällen machen Sie einen so genannten Schwenk. Das wirkt dynamisch und richtet die Blicke auf das verfolgte Objekt. Auch wenn Sie etwas drehen, das sich nicht bewegt, kann ein Schwenk das Bild verbessern. Angenommen, Sie drehen zu einem Familienfototermin. 30 Angehörige stehen in einer Reihe und lächeln für den Fotografen. An sich passiert hier zu wenig für einen Film, deshalb wird ja auch nur fotografiert. Sie können aber mit einem Schwenk das Bild interessanter für das Video gestalten. Schwenken Sie zum Beispiel eine Reihe ab und zeigen Sie die Gesichter nah. Wenn Sie schnell in den Himmel schwenken, können Sie daran fast jedes beliebige Bild schneiden. Eine weitere Möglichkeit ist der Reißschwenk. Dazu Zoomen Sie so nah an etwas heran, wie es geht, und reißen dann die Kamera von rechts nach links und umgekehrt. Sie machen also einen rasenden Schwenk. Auf dem Bild ist nichts zu erkennen. Aber wenn Sie es später im Schnitt zwischen zwei Bilder schneiden, sieht es so aus, als hätten Sie von Bild A zu Bild B geschwenkt.

Ein Reißschwenk als Schnittmöglichkeit

Ein Reißschwenk als Schnittmöglichkeit

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